Programm 2011/2012

Änderungen vorbehalten!
Zu allen Veranstaltungen sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen.

 


„Kulturgeschichte des Klimas“

Vortrag von Dipl.-Ing. (TU) Rudolf Gabler

Donnerstag, 09. Februar 2012 um 20:00 Uhr im Sitzungssaal der Gemeinde Veitshöchheim, Rathaus.

Der SHG-Vorsitzende Dipl.-Ing. (TU) Rudolf Gabler wird sich auf Grundlage des gleichnamigen Buchs von
Wolfgang Behringer (Uni Saarbrücken) in seinem Vortrag mit den vielfältigen Auswirkungen des Klimas auf die
Entwicklung der menschlichen Gesellschaft seit dem Ende der letzten Eiszeit befassen. „Das Klima“ war stets im Wandel
und stets hatten die Menschen sich den geänderten Bedingungen anzupassen oder – falls sie dazu nicht
bereit waren – die Konsequenzen zu ertragen bis hin zum Verlust der Lebensgrundlagen, wie etwa die
Geschichte der Wikinger in Grönland zeigt.
Herr Gabler wird aber besonders auf die derzeitige Darstellung des Klimawandels in Deutschland, die weithin schon Züge
einer Ersatzreligion angenommen hat, eingehen. Weiterhin werden die Gründe aufgezeigt, weshalb die politische
Klasse in den USA äußerst reserviert gegenüber den Katastrophenmeldungen des Weltklimarates reagiert und
es kommen auch Äußerungen Deutscher Klimaforscher zur Sprache, die sich deutlich von den Kassandra-Rufen des
Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung (PIK) unterscheiden.
Alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

„Fürth, das fränkische Jerusalem“

Exkursion der Simon-Höchheimer-Gesellschaft Veitshöchheim (SHG)

Am Sonntag, den 27.11.2011, unternimmt die SHG einen Ausflug nach Fürth, das „fränkische Jerusalem“.
Um 10 Uhr beginnt auf dem Bahnhofsvorplatz in Fürth die sachkundige Führung „Jüdisches Leben – damals und heute“, die
die Teilnehmer auf einen Stadtspaziergang durch die an jüdischer Kultur reiche Frankenmetropole geleitet.
Wenn möglich wird auch das Grab Simon Höchheimers ein Ziel der Führung sein.
Nach der Mittagspause ab ca. 14 Uhr werden die Eindrücke der Führung im
Jüdischen Museum Franken in Fürth vertieft.

Wer dann den Sonntag, immerhin den 1. Advent, traditionell ausklingen lassen möchte, kann per U-Bahn
nach Nürnberg auf den Christkindlesmarkt weiterziehen.

An- und Abreise erfolgen eigenverantwortlich. Es werden jedoch Bahnfahrgruppen organisiert.
Ein Zug fährt beispielsweise um 8.43 Uhr ab WÜ HBF.
Die Kosten betragen für Mitglieder 13,00 €, für Gäste 15,00 € jeweils pro Person; der Betrag wird vor der
ersten Führung einkassiert. Herren sollten eine Kopfbedeckung mitnehmen.

Anmeldung bitte möglichst bald unter Angabe, ob Sie per Bahn oder mit eigenem PKW anreisen
an Herrn R. Gabler, Tel. 0931 9701696 oder Email dr.gabler@arcor.de

 

 

Sonderausstellung „KultOrte“ im Martin von Wagner Museum

Führung durch die Ausstellung

Samstag, 22.10.11 um 14:00 Uhr im Martin von Wagner Museum in der Residenz,
Treffpunkt der Teilnehmer: 13:45 Uhr am Brunnen vor der Residenz.

Frau Dr. Wehgartner hat freundlicherweise eine Führung organisiert.

Wegen der räumlichen Beschränkung ist die Anzahl der Teilnehmer pro Gruppe
auf 20 Personen begrenzt, tel. Voranmeldung ist erforderlich.(Tel. 0931 9701696)

Kosten der Führung 6,00 € pro Teilnehmer

Weitere Informationen: www.aegyptologie.uni-wuerzburg.de/tempel

 

 

Geschichte(n) aus dem Dachboden
Zur Arbeit des Genisaprojekts Veitshöchheim

Donnerstag, 19. Mai, 20 Uhr, Seminarraum des Jüdischen Kulturmuseums in Veitshöchheim


Es berichten Dr. Martina Edelmann und Frau Elisabeth Singer M.A.

 

Über Jahrhunderte prägte jüdisches Leben die Dörfer und Kleinstädte im heutigen Franken. Die noch verbliebenen Zeugnisse der jüdischen Geschichte nach ihrer Auslöschung im Nationalsozialismus sind vor allem Reste ehemaliger, heute baulich veränderter Synagogen oder weit außerhalb einer Ortschaft liegende jüdische Friedhöfe. Zu den Spuren jüdischen Lebens zählen aber auch Genisafunde. Einer der größten und wichtigsten Genisafunde kam 1986 in Veitshöchheim zum Vorschein. Eine kleine Auswahl daraus ist seit 1994 in der Dauerausstellung im Jüdischen Kulturmuseum in Veitshöchheim zu sehen. Da eine Genisa als wertvolle Informationsquelle für jüdisches Leben jedoch unbedingt systematisch erschlossen werden muss, wurde 1998 das Genisaprojekt Veitshöchheim am Jüdischen Kulturmuseum Veitshöchheim eingerichtet. Hier wird seitdem Genisamaterial aus verschiedenen Orten Frankens gesichtet, näher bestimmt und in einer Datenbank inventarisiert. Einen genaueren Einblick in die Arbeitsweise und in Ergebnisse der Arbeit am Genisaprojekts Veitshöchheim, gibt der Vortrag der Leiterin des Projekts, Dr. Martina Edelmann. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Projekt, Elisabeth Singer, wird einige ausgewählte Texte genauer vorstellen.