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Veranstaltungen
2008
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| Vortrag
23. Januar 2008

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| Vortrag
von
Prof. Dr. Hajo Petsch
Der
Berliner Sokrates:
Moses Mendelssohn
Vorbild
und Leitfigur Simon Höchheimers |
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Im
bis auf den letzten Platz
gefüllten Vortragsraum der Veitshöchheimer Synagoge
entführte Professor Dr. Hajo Petsch ins 18. Jahrhundert nach Berlin.
Obwohl aus ärmlichen Verhältnissen stammend und sich stets offen und ausdrücklich
zu seiner Religion bekennend, wurde der 1729 in Dessau geborene Moses
Mendelssohn zu einem führenden Denker Europas und einem der meistgelesenen
Vertreter der Aufklärung.
1763 gewann Mendelssohn mit einem philosophischen Aufsatz den ersten Preis
der „königlichen Academie“ in Berlin und trug ihn neben dem Spitznamen
„Berliner Sokrates“ auch die Freundschaft mit dem unterlegenen Imman uel
Kant ein. Sein großer Durchbruch gelang ihm 1767
mit dem Werk »Phaedon oder über die Unsterblichkeit der Seele«, einem
viel gelesenen philosophischen Text. Das Frontispiz dieses Epoche machenden
Werkes, einer Interpretation des platonischen Dialogs Phaidon, zeigt Sokrates
in der Betrachtung eines Schädels, über dem als Symbol der Unsterblichkeit
ein Schmetterling schwebt.
Zum Freundeskreis Mendelssohns zählte
unter anderen Gotthold Ephraim Lessing, der ihm in der Figur »Nathans
des Weisen« ein literarisches Denkmal setzte.
Von der Ausstrahlung Mendelssohns
fühlte sich auch Simon Höchheimer angezogen. Höchheimer begreift
Mendelssohn als Vorbild und Leitfigur der Judenemanzipation und der aufklärerischen
Bestrebungen. Nach dem Tod Moses Mendelsohns am 4. Januar 1786 in Berlin
veröffentlichte Simon Höchheimer noch im gleichen Jahr die Schrift »Über
Moses Mendelssohns Tod«. Es war die erste Mendelssohn-Biographie.
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Vortrag
31.
März 2008
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Vortrag
(mit Musikbeispielen) von Prof.
Dr. Barbara Busch,
Musikwissenschaftlerin und Musikpädagogin an der Hochschule für Musik
Würzburg:
»Felix
Mendelssohn Bartholdy und Berthold Goldschmidt – Zwei Klassiker ihrer
Zeit«
Im vollbesetzten Sitzungssaal des Veitshöchheimer Rathauses
ließ Dr. Barbara Busch, Professorin an der Musikhochschule Würzburg, in
einem spannenden Vortrag den Komponisten Berthold Goldschmidt (1903–1996) in
Gegenüberstellung zu Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) lebendig
werden.
Berthold
Goldschmidt erlebte erst im hohen Alter seine triumphale Wiederentdeckung:
Musiker wie der Dirigent Sir Simon Rattle und der Pianist und Geiger Kolja
Lessing führten seine Werke auf.
Goldschmidt gehört zu der Generation bedeutender jüdischer Musiker, deren
erfolgreiche Laufbahn 1933 durch den Rassenwahn des NS-Regimes jäh abgebrochen
wurde.
Vier
Generationen trennen Goldschmidt und Mendelssohn. Aber beide sind in Hamburg
geboren, stammen aus assimilierten jüdischen Familien und haben in Berlin
ihre entscheidende musikalische Prägung erfahren, für beide wurde England
zu einem zentralen Schauplatz ihres Wirkens. Beide Komponisten fühlen
sich gleichermaßen dem Erbe Bachs verpflichtet und sind Meister der transparenten,
formbewussten Satzgestaltung. Mit vielen
Klangbeispielen zeigte Barbara Busch Parallelen der beiden Komponistenpersönlichkeiten
auf.
Zum
Schluss des Vortrages eine riesengroße Überraschung: Kolja Lessing,
Professor an der Stuttgarter Musikhochschule, trug in einem virtuosen
Spiel auf der Geige das
ihm von Goldschmidt gewidmete Violincapriccio sowie zwei Sätze aus Bachs
Partita d-Moll (BWV 1004) vor – ein glanzvoller Abschluss dieses anregenden
Abends. |
Von
links nach rechts: Professor Dr. Barbara Busch, Radegundis Villinger-Schmeller
und der Geigenvirtuose Professor Kolja Lessing
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Ausstellung
20. April – 4. Mai
2008
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DENK-ORTE
Skulpturen
und Zeichnungen
von Jürgen Hochmuth zu seiner Rauminstallation
in der Veitshöchheimer Synagoge
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den ausgestellten Arbeiten nahm der Künstler Bezug zu den Inhalten,
Formen und Motiven seiner seit
November 1999 in der ehemaligen Vorsängerwohnung der Veitshöchheimer
Synagoge als Dauerleihgabe befindlichen Rauminstallation „Blicke
aus keinem Auge, Worte aus keinem Mund", eines
an die Konzentrationslager der NS-Zeit erinnernden Denkraumes.
Dr.
Hans Steidle zur Eröffnung der Ausstellung:
"Hochmuth hat sich das „Haus" und den „Ort" als
die Themen seines künstlerischen Schaffens gewählt und hierzu
eine Philosophie entwickelt, die in der Durchdachtheit und Klarheit
seines Werks, aber auch in der logischen Konzipierung von Ausstellungsräumen
wirksam wird. Weit entfernt davon, monoton und repetitiv zu arbeiten,
gestaltet der Künstler für den genauen Betrachter die nuancierte
Vielfältigkeit menschlicher Existenz. Somit kennt sein Werk nicht
nur eine elementare, eigenwillige
Ästhetik, sondern steht ideell in der Tradition des großen deutsch-jüdischen
Aufklärers Simon Höchheimers." |
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Jürgen
Hochmuth,
Jahrgang 1945 und in Rimpar bei Würzburg lebend, studierte – nach
Philosophie und Kunstgeschichte – Bildhauerei an der Münchener
Akademie der Bildenden Künste bei Professor Heinrich Kirchner.
Über drei Jahrzehnte wirkte er als Kunstpädagoge am Gymnasium
und hat dort in vielen Leistungskursen etlichen jungen Leute die
Kunst so nahe gebracht und erlebbar gemacht, dass sie selbst im
Bereich der Kunst oder Kunstgeschichte tätig wurden. Durch zahlreiche
Ausstellungen im In- und Ausland wurde Jürgen Hochmuth weit über
die Grenzen seiner unterfränkischen Heimat bekannt und anerkannt.
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Vortrag
23.
Mai 2008
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| Vortrag
von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Jörg Hacker
Evolution und Schöpfung |
| Die
Frage „Woher kommen wir?“ habe die Menschheit seit jeher beschäftigt,
erklärte Professor Hacker bei seinem Vortrag im überfüllten Sitzungssaal
des Veitshöchheimer Rathauses. Wie in den großen Schöpfungsmythen
habe auch in der Geschichte der biologischen Wissenschaften die
Frage nach der Entwicklung des Lebens in den Mittelpunkt der Betrachtungen
gestanden.
Die 1859 von Charles Darwin veröffentlichte, heute noch gültige
Evolutionstheorie besagt – kurz ausgedrückt -, dass alle Lebewesen
„miteinander verwandt“ seien. „So kann man heute konstatieren,
dass es in der Tat ein Kontinuum der Evolution gibt, die in mehreren
großen Schritten vonstatten gegangen sein muss.“ Obwohl die Ergebnisse
der modernen Molekularbiologie sich in die Darwinsche Theorie
einordnen lassen, glauben die „Kreationisten“, dass die Schöpfungsberichte
der Bibel absolut zu setzen seien bzw. ein „göttlicher Designer“
zu postulieren sei. Daneben gibt es die „Ultra-Darwinisten“, die
meinen, „durch die Evolutionslehre wäre der Atheismus quasi wissenschaftlich
legitimiert“. Diese Konsequenz zieht vor allem der Biologe Richard
Dawkins in seinem Bestseller „Der Gotteswahn“.
„Aus meiner Sicht eignet sich die Evolutionstheorie nicht, um
eine allumfassende Weltanschauung zu begründen,“ resümierte Professor
Hacker. |
| Professor
Jörg Hacker ist seit März 2008 Präsident des renommierten
Robert-Koch-Instituts in Berlin und damit oberster Seuchenschützer
Deutschlands. Zuvor leitete er seit 1993 das damals neu gegründete
Institut für Molekulare Infektionsbiologie an der Universität
Würzburg. Mehr als 240 Fachartikel hat er dort publiziert, dazu
ungezählte Buchbeiträge. Und seit 2003 ist er auch noch Vize-Präsident
der Deutschen Forschungsgemeinschaft. „Professor Hacker gehört
zu den angesehensten Mikrobiologen Deutschlands“, sagt sein Vorgänger
Reinhard Kurth.
Für
den bekennenden Christ steht die wissenschaftliche Theorie zur
Entstehung des Lebens nicht in Widerspruch zu seinem Glauben. |
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Konzert
11.
Juli 2008
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| In
Zusammenarbeit mit dem Verband ehemaliger Veitshöchheimer e. V.
im vollbesetzten
Sebastian-Englerth-Saales
der Bay. Landesanstalt für Wein- u. Gartenbau Veitshöchheim:
11.
Veitshöchheimer Sommerkonzert
mit
"Paganini"
Florian Meierott
und dem German Chamber Orchester
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Das
11. Sommerkonzert mit dem Geiger Florian Meierott war mit
120 Zuhörern restlos ausverkauft.
Meierott
entführte die Zuhörer mit virtuoser Technik und ausgereiftem Klang
für zwei Stunden in die spannende Welt der klassischen Musik.
Auf dem Programm standen das Concerto grosso op. 6, Nr. 1 d-Dur
von Arcangelo Corelli, das Violinkonzert in d-Moll von Felix Mendelssohn
Bartholdy, die „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi und die Carmen
Fantasie, op. 25, von Pablo de Sarasate. |

Das
German Chamber Orchester unter der Leitung von Florian Meierott
(4. v. r.) bot ein begeisterndes Sommerkonzert. Die Vorsitzenden
Radegundis Villinger-Schmeller (5. v. r.) und Karlheinz Schmeller
(1. v. r.) dankten für den bereiteten Kunstgenuss.
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| Auch
mit der Solozugabe einer Paganini-Fantasie bewies Meierott auf
seiner Geige des berühmten Tiroler Geigenbaumeisters Jacobus Stainer
von 1678 seine Spitzenklasse.
Lang
anhaltender Applaus belohnte alle Musiker.
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Exkursion
18.
Oktober 2008
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Exkursion
nach Schweinfurt
zum
Besuch der Jubiläumsausstellung des Museums Georg Schäfer:
„Carl
Spitzweg, Wilhelm Busch – Zwei Künstlerjubiläen“
Das
Zusammentreffen des 200. Geburtstages Carl Spitzwegs (1808–1885)
mit
dem 100. Todesjahr von Wilhelm Busch (1832–1908)
war
für das Museum Georg Schäfer der Anlass, das Werk beider Künstler in einer
großen Ausstellung zu präsentieren.
So finden sich bereits in ihren Biografien deutliche Übereinstimmungen,
denn beide gehören als Bildkünstler zur Münchner Malerei, beide waren
zeitlebens Junggesellen.
Der
Ältere, der in München geborene Spitzweg, bildete sich außerhalb der Akademie
im Kreis der Münchner Landschafter zum Künstler aus und wurde dann einer
seiner bekanntesten Repräsentanten. Der Jüngere, der Niedersachse
Busch, hatte als Schüler der Münchner Akademie erkannt, dass ihn seine
Begabungen zuerst zum Dichten, Schreiben und zum Zeichnen drängten.
Vordergründig
werden in den biedermeierlichen Bildern Spitzwegs Idyllen dargestellt.
Genauer betrachtet werden in liebenswürdiger Art die Schwächen und die
Kleingeistigkeit des Kleinbürgers treffsicher aufgedeckt. Busch dagegen
greift die Themen Spitzwegs auf und vollendet sie in einem gewissen Sinne,
wobei die Geschichtenfolgen zumeist in Katastrophen enden, die
aber durch ihre überspitzte Darstellung die Menschen zum Lachen bringen.

Nach
der exklusiven Führung durch Frau Martina Barth bedankte sich
die stellvertretende Vorsitzende der Simon-Höchheimer-Gesellschaft Dr.
Irma Wehgartner mit „Veitshöchheimer Sonnenschein“ für zwei Stunden Einblicke
in zwei doch gar nicht so verschiedene deutsche Künstlerwelten des 19.
Jahrhunderts.
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Herzlich
willkommen bei Kunst und Kultur
Die
Simon-Höchheimer-Gesellschaft Veitshöchheim begrüßt ihr 100. Mitglied.
Ob
Museumsbesuche in Schweinfurt und Würzburg, Vorträge mit hochkarätigen
Referenten oder das traditionelle Sommerkonzert im Ambiente des Simon-Englerth-Saals
– all das ist nur ein kleiner Ausschnitt der mannigfaltigen Tätigkeiten
des Fördervereins in 2008. Nicht zuletzt der Unterstützung und Pflege
der Veitshöchheimer Synagoge und des Andenkens an den jüdischen Aufklärer
Simon Höchheimer hat sich die Gesellschaft verschrieben.
Davon
ließ sich auch Frau Gudrun
Bärnreuther-Wegener
überzeugen. Die stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Irma Wehgartner und
Karlheinz Schmeller sowie Schriftführerin Marianne Beinhofer und Öffentlichkeitsreferent
Marc Zenner konnten sie als 100. Mitglied der Gesellschaft begrüßen.
Neben
einem Blumenstrauß überreichten Frau Dr. Wehgartner
und Herr Schmeller als Begrüßungsgeschenk Freikarten für die „Heilige
Nacht“ von Ludwig Thoma, gelesen und gesungen von Herbert Ludwig, im Veitshöchheimer
Bacchuskeller am 15.12.2008.

Der
Vorstand der SHG freut sich über das neue und 100. Mitglied Frau Gudrun
Bärnreuther (Mitte).
Foto:
Joachim Mechler
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Lesung
15.
Dezember 2008

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Herbert
Ludwig
las
und sang im ausverkauften Bacchuskeller in Veitshöchheim die
„Heilige
Nacht“ von
Ludwig Thoma
Ludwig
Thoma (1867–1921), brillanter Autor
von mit Humor und Satire gewürzten Geschichten und Einaktern aus dem bäuerlichen
und kleinstädtischen Lebenskreis in Altbayern, erzählt in Vierzeilern
die Weihnachtsgeschichte, wie das Lukasevangelium sie überliefert. Zwei
kleine Kunstgriffe machen die mitten im ersten Weltkrieg entstandene Erzählung
von Thoma allerdings zu einem anrührenden Erlebnis der bayerischen Art:
Das Wunder der Heiligen Nacht wird ins Altbayerische übersetzt und geschieht
nicht im fernen Bethlehem, sondern in der tief verschneiten Landschaft
des bayrischen Oberlandes unserer
Tage. Es ist wie ein Winterabend in den Bergen mit Lichtern und großer
Stille. Dabei sind die Not, die Herzenshärte
der Verwandten, die Kälte, die Trostlosigkeit nicht ausgespart.
In
„Heilige Nacht“ wird deutlich, was Mundart eigentlich ist: gesprochene
Sprache, der lebendige Ausdruck
einer Lebensart. Der Zauber, der schon beim stillen Lesen von diesen Versen
ausgeht, verstärkt sich, wenn man sie,
gut gesprochen, hört und das „Gsangl“, von einer Gitarre
begleitet, wirklich gesungen wird.
Vorgetragen
wurde Ludwig Thomas bayerische Weihnachtsgeschichte von dem in München
aufgewachsenen Herbert Ludwig, pensionierter Professor für Vermessungstechnik
und seit vielen Jahren bekannt in der freien Theater-Szene Würzburgs als
ein mit Kraft und Verve extrovertierte
Typen verkörpernder Schauspieler. Sein komödiantisches und musikalisches
Talent machen Ludwig zu einem Volksschauspieler par excellence. |
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Mit
Bestürzung und Trauer muss die Simon-Höchheimer-Gesellschaft
berichten, dass ihr langjähriges Vorstandsmitglied und Mitinitiator
der Simon-Höchheimer-Gesellschaft Herr Karlheinz Schmeller am 29.12.
2008 plötzlich und unerwartet verstorben ist. Herr Schmeller hatte
seit Jahren das Bild der Simon-Höchheimer-Gesellschaft geprägt,
sei es durch diesen wohlgelungenen Internet-Auftritt, sei es durch grafisch
wie inhaltlich anspruchvolle Werbeplakate und sonstige Schriften. Bereits
im Mai 2008 hatte er einen Herzinfarkt erlitten, danach jedoch nach erfolgter
Genesung wie stets seiner Ehefrau, unserer Vereinsvorsitzenden im Hinblick
auf Organisation, Veranstaltungsdurchführung und Kommunikation hilfreich
zur Seite gestanden. Angesichts gesundheitlicher Probleme hatte sich das
Ehepaar entschlossen, ab 2009 nicht mehr für die Arbeit des Vorstandes
zur Verfügung zu stehen. Herrn Schmellers Tod trifft seine Familie,
aber auch die Simon-Höchheimer-Gesellschaft nunmehr mit unerbittlicher
Härte. Der Vorstand der Simon-Höchheimer-Gesellschaft fühlt
mit Frau Villinger-Schmeller und ihren Kindern und spricht ihnen sein
tief empfundenes Beileid aus; um das Andenken an Herrn Schmeller zu bewahren
können wir uns nichts Sinnvolleres vorstellen als die Arbeit, die
er so erfolgreich für die Simon-Höchheimer-Gesellschaft geleistet
hat, mit demselben Elan und Einsatz fortzusetzen.
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