| |
|
||||||||
|
Vortrag
|
|
||||||||
|
Exkursion
|
Exkursion nach Ansbach
Auf dem Programm stand die Führung durch die Markgräfliche Residenz in Ansbach, die nach einer langen und wechselvollen Geschichte unter dem Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich (1729–1757) ihre endgültige Form im Stil des »Ansbacher Rokoko« erhielt.
Anschließend stellte die Kunsthistorikerin Barbara Dienst die im Gotischen Saal aufgestellte Sammlung "Ansbacher Fayencen und Porzellane" vor und erläuterte deren geschichtlichen Hintergründe. Am Nachmittag wurden bei einem Gang durch die Stadt mit Herrn Biernoth, Stadtführer in Ansbach, die Gumbertuskirche als Beispiel einer protestantischen Predigerkirche und die 1746 vom Hofbaumeister Retty erbaute jüdische Synagoge vorgestellt. |
||||||||
|
Führung
|
Das
1680 bis 1682 erbaute Sommerschloss der Würzburger Fürstbischöfe wurde
1753 durch Balthasar Neumann vergrößert. 1806 bis 1814 war das Schloss
Sommersitz von Großherzog Ferdinand von Toskana und ab 1814 der bayerischen
Krone. Herr Gerhard Weiler berichtete in seiner Führung über Konzeption und Durchführung der Restaurierungsmaßnahmen. |
||||||||
|
Konzert
|
9. Sommerkonzert in Zusammenarbeit mit dem Verband ehemaliger Veitshöchheimer e.V. im Sebastian-Englerth-Saal der Bayer. Landesanstalt für Wein- u. Gartenbau Veitshöchheim
Zentrale
Handlung des Abends war die Beziehung Richard Wagners zu Mathilde Wesendonck.
Dieser Liebe verdankt die Nachwelt den Tristan, große Teile des
Rings, die Konzeption der Meistersinger und die an diesem
Abend zu hörenden Wesendonck-Lieder. Grundthemen des Dialoges zwischen Richard Wagner und Mathilde Wesendonck, der durch Auszüge aus den Opern Tannhäuser, Der fliegende Holländer, Walküre und Klavierstücken ergänzt wurde, waren die Liebe, die Kunst und deren Erschaffung, die Wahrhaftigkeit, der Kampf mit dem Unbewussten und die Macht.
Von links nach rechts:
|
||||||||
Juli 2006 |
|
||||||||
| Vortrag
|
Felix Fechenbach - ein
unterfränkischer
Kämpfer Vortrag von Dr. Roland Flade Historiker und Redakteur der Würzburger Main-Post
Wie kaum ein anderer ist der 1894 in Bad Mergentheim geborene und in Würzburg aufgewachsene Felix Fechenbach in die Geschichte der Weimarer Republik verwoben. Als enger Mitarbeiter des späteren SPD-Ministerpräsidenten Kurt Eisner rief er im November 1918 in München die Revolution aus. Als Journalist veröffentlichte er Dokumente zur Entstehung des Ersten Weltkriegs und wurde dafür 1922 in einem Schauprozess von der bayerischen Justiz zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Vorzeitig entlassen, ging er als Journalist nach Berlin und trat 1929 eine Stelle als Redakteur beim Detmolder Volksblatt an. Durch mit spitzer Feder geschriebene Zeitungsartikel und als Parteiredner zog er sich den Hass der regionalen NSDAP zu. Kurz nach Hitlers Machtübernahme wurde er in „Schutzhaft“ genommen und als eines der ersten Opfer des Nazi-Regimes am 7. August 1933 bei einem angeblichen "Fluchtversuch" ermordet. |
||||||||
| Vortrag
|
Wolfgang Amadé Mozart Vortrag
mit Musikbeispielen Foto Uni Würzburg Professor Dr. Ulrich Konrad, Ordinarius für Musikwissenschaft an die Universität Würzburg und international anerkannter Experte in Sachen Mozart, hat zahlreiche Publikationen zur Musikgeschichte vorgelegt. Für seine Arbeiten erhielt er mehrere Auszeichnungen, so 1993 den Hermann-Albert-Preis der Gesellschaft für Musikforschung, 1996 die Dent Medal der Royal Musical Association London, 1999 die Silberne Mozart-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg, 2001 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und in den Jahren 1998, 2002 und 2006 jeweils den Musikeditionspreis des Deutschen Musikverleger-Verbandes. In seinem Vortrag legte Professor Konrad dar, dass Mozart ein Leser war, denn von Jugend an ist er mit Büchern umgegangen, war er Gast in literarischen Salons und vertraut mit aktuellen literarischen Strömungen. Gelegentlich berichtet Mozart in Briefen über seine Lektüre, und in seinem Nachlass befand sich eine durchaus ansehnliche Büchersammlung. Aus Mozarts Bücherkenntnis erfährt man mehr über seine geistige Persönlichkeit. |
||||||||
| Führung
|
Die Etrusker mit Dr.
Irma Wehgartner, Die Etrusker, die vom 8. bis 1. Jh. v. Chr. große Teile Mittelitaliens beherrschten, haben uns zahlreiche Denkmäler mit religiösem Bezug hinterlassen. Sie geben ein anschauliches Bild der etruskischen Vorstellungen vom Jenseits und der von Dämonen begleiteten Reise in die Unterwelt sowie der besonderen Form des etruskischen Ahnenkultes. Die Ausstellung zeigte dazu viele Originalfunde wie Aschenurnen, Waffen, Gefäße und Schmuck, größtenteils Leihgaben anderer Museen, Modelle und Rekonstruktionen von Grabanlagen sowie eine begehbare Nachbildung der Hauptkammer der Tomba François in Vulci, des berühmtesten Grabes des 4. Jhs. v. Chr., mit einzigartigen Wandmalereien. Nach
dem Besuch der Ausstellung traf man sich zu angeregten Gesprächen in den
Residenzgaststätten. |