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Museumsbesuch 17. Februar 2004
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Führung durch das
Museum am Dom
und die Sonderausstellung
Krummstab und Schwert
Herr Jürgen Emmert, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kunstreferats der Diözese Würzburg, führte durch die Sammlung des Museums, die in einem spannenden Miteinander Werke der Moderne und der Romanik, der Gotik und des Barock vereint. In der Sonderausstellung zur 1300-Jahr-Feier der Domstadt war das „Marschallschwert“ der Würzburger Bischöfe zu sehen. Fürstbischof Johann von Grumbach hat das Schwert im 15. Jahrhundert als Zeichen seiner Richtergewalt anfertigen lassen. In der Säkularisation fiel 1803 das „Frankenschwert“ an das Haus Wittelsbach und wird seitdem in der Schatzkammer der Münchner Residenz verwahrt. |
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Vortrag 31. März 2004
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Vortrag von Erik Soder von Güldenstubbe
Tilman Riemenschneider Glaubenszeuge an einer Zeitenwende
In die geistig-spirituelle Welt Riemenschneiders, der zwischen 1500 und 1530, der Zeit der Reformation und des beginnenden Humanismus seine größten Werke schuf, führte uns Erik Soder von Güldenstubbe, ein ausgezeichneter Kenner dieser Zeit, Diözesanarchivar und Bistumshistoriker. |
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Museumsbesuch 23. April 2004
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Führung durch die Ausstellung
Tilman Riemenschneider Werke seiner Blütezeit
Frau Dr. Claudia Lichte, kommissarische Leiterin des Mainfränkischen Museums Würzburg, führte durch die Riemenschneider-Ausstellung auf der Festung. |
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Führung
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Führung durch den
israelitischen Friedhof
mit Stadtrat Willi Dürrnagel, einem Kenner der Würzburger Geschichte
Tod, Sterben und Trauer wie Beerdigung und Anlage unterliegen in der jüdischen Religion festen Riten. Darüber wollten wir uns Gedanken machen und die Gräber bedeutender Persönlichkeiten aufsuchen. |
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Konzert 17. September 2004
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7. Sommerkonzert im
Sebastian-Englerth-Saal
Histoire
du Tango
mit Ella Bulatova, Violine Eva-Maria Lößel, Gitarre
Ella Bulatova war erste Geigerin im Streichquartett am Tschaikovskij-Konservatorium in Moskau und hatte Engagements beim Großen Rundfunkorchester unter V. Fedossejev, beim Orchester des Bolschoij-Theaters und beim Akad. Staatl. Symphonieorchester Russlands. Sie lebt als Orchestermusikerin, Sologeigerin und Dozentin in Würzburg. Eva-Maria Lößel erhielt an der Musikhochschule Wuppertal das Diplom der künstlerischen Reifeprüfung bei Professor Dieter Kreidler. Sie unterrichtet in Würzburg.
Ella Bulatova und Eva-Maria Lößel brachten die faszinierende Welt des Tango von Astor Piazolla, die Musik des Geigenvirtuosen Niccolò Paganini, die feurige Rhythmik der spanischen und südamerikanischen Komponisten wie Enrique Granadas und Heitor Villa-Lobos sowie die eleganten und giocosen Pikanterien eines Jaques Ibert zu Gehör. |
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Exkursion 2. Oktober 2004
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Exkursion nach Aschaffenburg zum
Pompejanum
und Besichtigung der Korkmodelle
König Ludwig I., König von Bayern, gefiel es wohl in Aschaffenburg mit Schloss Johannisburg und Park Schönbusch so gut, dass er durch seinen Hofarchitekten Friedrich von Gärtner nach antikem Vorbild das Pompejanum zwischen 1843 und 1850 errichten ließ, nicht um darin zu wohnen, sondern als Anschauungsobjekt. Frau
Professor
Dr. Erika Simon, international renommierte
Wissenschaftlerin der Klassischen Archäologie, hielt dort eine Führung
ab. |
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Vortrag 17. November 2004
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Vortrag: Herr Daniel Osthoff, stellvertretender Vorsitzender der Max-Dauthendey-Gesellschaft und Antiquar in Würzburg, berichtete über Leben, Gedanken, Phantasien des Würzburger Literaten aus seinen Briefen und Werken.
Und ewig lockt die Ferne
Max Dauthendey - ein fränkischer Exot
Max Dauthendey wurde am 25. Juli 1867 in Würzburg geboren. Zeitlebens war er von Fernweh getrieben und reiste, gleichgültig gegenüber Geld, Rang und Amt – ein großer Impressionist -, durch viele Städte und Länder in Europa und Übersee. Seine Dichtungen sind Zeugnisse davon. In Schweden lernte er 1894 Annie Johann, die Tochter eines Großkaufmanns, kennen, die er zwei Jahre später heiratete. Nach - und trotz - einer kurzen Affäre von Max mit seiner Würzburger Jugendfreundin, der Malerin Gertrud Rostosky, reiste das Ehepaar Dauthendey gemeinsam durch die Weltgeschichte. Den Südseeinseln galt Max Dauthendeys Sehnen von Jugend auf. Sie waren das Ziel seiner zweiten Weltreise im Frühjahr 1914. Auf der Rückfahrt von Neuguinea gen Java überraschte ihn der erste Weltkrieg: Max konnte Java nicht mehr verlassen. Trotz emsiger Bemühungen vieler Verwandter und Freunde, darunter Bernhard Shaw, ihn zurück nach Europa zu holen, konnte der Heimwehkranke Java nicht verlassen. Am 29. August 1918 starb Max Dauthendey in Malang/Java an Malaria. Die Stadt Würzburg holte seine sterblichen Überreste 1930 heim in die heimatliche Erde.
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